16 September 2014 - 05:17
Irans Revolutionsoberhaupt bezeichnet internationale Koalition gegen IS als widersprüchlich

– Das iranische Revolutionsoberhaupt Ayatollah Seyyed Ali Khamenei hat heute die von den USA geführte internationale Koalition im Kampf gegen die Terrorgruppe IS als ein widersprüchliches und nichtiges Vorgehen des Westens bezeichnet.

 

Er wies dabei auf die widersprüchliche Haltung des Westens bei der Einladung Irans zur diesbezüglichen Konferenz in Paris hin und hob hervor: „Der US-Außenminister hatte bei seinem Treffen mit Irans Außenminister Iran um Zusammenarbeit im Kampf gegen IS gebeten, was unser Außenminister ausdrücklich ablehnte.“ Denn die Bildung dieser Koalition bzw. die Behauptung der Amerikaner hinsichtlich der Bekämpfung des Extremismus und des Terrorismus sei eine reine Lüge und verfolge lediglich politische Interessen des Westens. Die jüngsten Erfolge im Irak im Kampf gegen IS seien die Folge der Einheit der irakischen Bevölkerung und Regierung, und nicht der Pläne der USA, unterstrich Ayatollah Khamenei und fügte hinzu: „Die Amerikaner hatten auch zuvor eine ähnliche Koalition gegen die syrische Regierung gebildet, was ihnen nichts brachte. Die jetzige Koalition ist für die USA und deren Verbündeten nur ein Vorwand, um militärisch in den Irak und Syrien einzugreifen.“